Medizinische Akademie Düsseldorf

Die Medizinische Akademie in Düsseldorf war der Vorläufer der heutigen Heinrich-Heine-Universität.

Bereits im 17. und 18. Jahrhundert gab es in Düsseldorf, z.B. von Napoleon Bonaparte, Bestrebungen eine medizinische Hochschule zu gründen. Am 1.7.1907 wurde die „Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin“ errichtet. Diese hatte jedoch noch keine Genehmigung zur Ausbildung von Studenten. Erst im Jahre 1919 nahm die Akademie provisorisch und hauptsächlich für Kriegsteilnehmer den klinischen Unterricht auf. 1923 unterzeichneten Düsseldorf und Preußen einen Vertrag, nach dem die Institution in „Medizinische Akademie Düsseldorf“ umbenannt wurde. Offiziell eröffnet wurde die Akademie am 8.6.1923.

1931 konnten Studenten erstmals das Studium der Zahnmedizin aufnehmen, 4 Jahre später erhielt die Akademie das Promotionsrecht. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Hochschule beschädigt und es fand kein akademischer Unterricht statt.

1965 beschloss die Landesregierung NRW die Umwandlung der Medizinischen Akademie in die „Universität Düsseldorf“. War ein Studium der Medizin und Zahnmedizin bisher nur ab dem 3. Semester möglich, so wurden ab dem Wintersemester 1965/66 Studienanfänger/innen der Medizin erstmals aufgenommen.

1. Schadewaldt, Professor Dr. med. Hans: Von der Medizinischen Akademie zur Universität Düsseldorf, Länderdienst-Verlag, Berlin 1973
2. http://www.uni-duesseldorf.de/home/Ueber_uns/Chronik